Bei sommerlich warmen Temperaturen konnte unser Vorsitzender am Sonntag, den 14. April 2024 Frau Bürgermeisterin Anges Christner und die Leiterin des Schul-, Sport- und Kulturamtes der Stadt Heilbronn, Frau Karin Schüttler begrüßen. Ebenso galt dies für unsere Ehrenmitglieder Jochen Ungerer und Gerhard Vollmer und die vielen Ruderschwaben sowie weitere Gäste, die beim Spazierengehen bei uns hereingeschaut haben.
Als erstes ehrte unser Vorsitzender Harald Hillinger für 40 Jahre Mitgliedschaft. Er hatte zusammen mit Oliver Matzek einst als Junior B die Jugendmeisterschaft im leichten Doppelzweier gewonnen. Oliver Matzek, der ebenfalls anwesend war meinte, beide seien damals zusammen so schwer gewesen, wie heute einer der beiden.
2024 werden die Ruderschwaben durch folgende Ruderer auf den Regatten vertreten:
- Erik Keller
- Niklas Kontusch
- Lukas Reiter
- Robert Krenz
- Jonas Kirchhoff
- Luis Schneider
- Marlo Müller
- Tilo Müller
- Matthias Denning
- Elias Carjan
- Samuel Zimnik
Sie werden von unserem frisch gebackenen Trainer C Bodo Matigesky trainiert.
Unser Vorsitzender bedankte sich bei den Vertretern der Stadt für die vorzügliche Sportförderung, ohne die die Boote, die am Anrudern 2024 getauft werden sollten, nicht hätten beschafft werden können.
Robert Krenz, Mitglied der Rennmannschaft und letztjähriger Clubmeister, taufte als erstes Boot, den Zweier. Dieser Zweier kann sowohl als Skull- als auch als Riemenboot gefahren werden. Auf der Regatta in Mannheim wird das Boot als Doppelzweier genutzt, da gegenwärtig in dieser Bootsklasse die Trainingsleistungen besser sind. Der Zweier stammt von der Marke WinTech und ist nach höchsten Standards gebaut. Der Name des Bootes soll die langjährige Tradition der Ruderschwaben seit 1879 widerspiegeln. Die Ruderschwaben prägt die Leidenschaft am Rudern und eine tolle Gemeinschaft. „Ruderschwaben“ sind in der Region ein wohlbekanntes Wiedererkennungsmerkmal. Das Boot und insbesondere der Name sollen den Teamgeist Heilbronns und die hervorragenden Leistungen auf Regatten demonstrieren, wie zum Beispiel auf der Regatta Marbach oder auch Olympia In Rio. So hoffen wir, dass das Boot uns viele weitere Siege ermöglicht und seinem Namen alle Ehre macht. Mit diesen Worten taufte Robert Krenz das Boot auf den Namen „Schwabenexpress“.
Jens Klinge übernahm es, den Vierer mit launigen Worten zu vorzustellen und zu taufen. Der Vierer ist ein absoluter Allrounder und kann als Doppelfünfer, Doppelvierer mit, Vierer-ohne und Vierer-mit gefahren werden. Damit können wir nun auch wieder für Unerfahrene eine gute Riemenruderausbildung anbieten. Es stammt aus Italien von der Firma Salani. Diese Werft besteht aus einem Team ausgewanderter, deutscher Konstrukteure und Produktionsmitarbeiter. Das Boot zeichnet sich durch einen fast vollständig geschlossenen Innenausbau aus. Läuft das Boot trotzdem an den Stemmbrettern voll, so hat es immer noch einen deutlich höheren Auftrieb als die sonst bei den Ruderschwaben liegenden Gigboote. Damit eignet sich das Boot für Fahrten auf rauen Gewässern, wie den Rhein. Das Boot eignet sich also vorzüglich für den Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf, bei dem ohne Rücksicht durch die Schiffswellen gefahren wird. Bei Nutzung von offenen Gigbooten, wie die Ruderschwaben dies in der Vergangenheit getan haben, lief die Entwässerungspumpe sehr häufig. Die Strecke haben wir in der Regel in rund 2 ½ Stunden bewältigt.
Bezugnehmend auf seine Ausführungen auf der Hauptversammlung im Hinblick auf die Bootsschäden ließ Jens die Anwesenden an seiner Namensfindung teilhaben. „Schaden Nr. 10“ war zu lang, „Hilf mir“ könnte missverstanden werden, also was bleibt? Mit Bezug auf die besonderen Eigenschaften taufte Jens Klinge das Boot auf „Unsinkbar 2“ und wünscht dem Boot immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Nach den Taufen wurden beide Boote dem Publikum auf dem Neckar präsentiert und in guter Technik gerudert.
Anschließend trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen im Multifunktionsraum und klönten über vergangene oder auch zukünftige Jahre.