Willkommen bei der Heilbronner Rudergesellschaft "Schwaben" e.V. - Erlebe den Sport auf dem Neckar

Schön was los bei uns

Rudern und Feiern mit den Heilbronner Ruderschwaben

Das Boot Rhein des Vereins liegt am Steg vom Ruderverein Germersheim mit Skulls bereit zum Rudern
Wir folgen dem Rhein

​Wieder hatte Bernhard Münzing eine Wanderfahrt ausgeschrieben. Vom 2. auf den 3. August vom RC Rastatt zum Bootshaus des Wormser Ruderclubs im Lampertheimer Altrhein. Bereits am 31. Juli wurden 3 Boote auf den kleinen Hänger geladen, 2 Vierer-mit und ein Dreier-mit, um den 15 Teilnehmern eine tolle Fahrt zu bieten. Ein Teilnehmer hatte immer Landdienst.

Aus logistischen Gründen begann eine kleine Gruppe um Bernhard, Vanessa, Tina, Markus und Martin, bereits am 1. August um 10 Uhr mit der Anfahrt nach Rastatt. Über B293 nach Karlsruhe fahrend, kam die Gruppe ohne Stau zum Rastatter Ruderclub am Goldkanal an. Dort warteten bereits 2 Mitglieder, die sich vornehmlich um Bootsreparaturen kümmern. Sie ließen die Heilbronner aufs Gelände zum Abladen der Boote. Bernhard wurde gleich in ein Gespräch zum Thema „Bootslager“ verwickelt. 3 Wochen vorher waren die beiden Mitglieder im Rahmen einer Wanderfahrt von Lauffen nach Wimpfen in Heilbronn zum Mittagessen und die Bootslager weckten großes Interesse.

 Während Bernhard im Trockenen stand, wurde die übrigen beim Abladen kurz etwas nass (von einer Wolke). Wieder mit Sonne, stand die nächste Etappe an: Liefere den leeren Hänger in Lampertheim ab. Kurz vor Karlsruhe wurde es schwarz und dann brach ein Gewitter los, Sichtweite durch den Regenschauer – 20 m. Entsprechend langsam ging es durch Karlsruhe, fast staufrei. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn war durch eine Baustelle die Beschilderung nicht eindeutig, 8 km Umweg waren es dann. In Lampertheim angekommen, konnten wir den Hänger auf dem Gelände abstellen und nach kurzer Pause, nun ohne Hänger, nach Rastatt zurückfahren. Ein kleiner Stau kurz vor dem Walldorfer-Kreuz brachte nur eine kurze Verzögerung. Kurz vor Rastatt dann die Nachricht, dass die Bahnfahrer Maren, Steffi, Wolfgang, Michael, Jens, Fabian W, Fabian S, Barbara, Jonathan pünktlich mit dem Zug in Rastatt sind und schon im Hotel. Wir entschieden jedoch die Tagesverpflegung für die nächsten 2 Tage einzukaufen und etwas später im Hotel einzutreffen. Es begann wieder leicht zu regnen. Fertiggemacht zum Abendessen ging es bei leichtem Regen zu einem Restaurant, wo wir den Tag ausklingen ließen.  

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, den die Rastätter wollten ihre Pritsche sanieren. In 2 Fahrten wurden die Teilnehmer zum Rastätter Ruderclub gebracht, die Boote flugs bei Regen aufgeriggert und dann bei leichtem Regen zu Wasser gelassen. Der Landdienst machte sich auf den Weg nach Karlsruhe. Nach der Fahrt durch den Goldkanal ging es dann auf den Rhein, für die meisten das erste Mal auf einem Fluss ohne Schleusen, hohem Wasserstand und viel Strömung. Wenig Schifffahrt bot die Chance, sich an das Gewässer mit seinen Strudeln, Querströmungen und Fahrrinnenbetonung zu gewönnen. Die Einfahrt nach Karlsruhe wurde gut genommen und bei der Wiking der Landdienst gewechselt, inklusive Toilettengang und etwa Nahrungsaufnahme. Der Landdienst machte sich auf den Weg nach Germersheim.

Gruppenbild der Wanderfahrt 2025 am Germersheimer Steg

Vor der Einfahrt aus dem Hafen Karlsruhe auf den Rhein, musste ein längere Pause eingelegt werden, da mehrere Schiffe in der Fahrrinne dicht an der Hafenauffahrt den Rhein hinauf bzw. hinunter fuhren. Wieder auf dem Rhein es fast bei Sonnenschein weiter. Immer wieder zeigten sich Altrheinarme mit schönen Auen. Hinter Wörth wurden wir von der Wasserschifffahrtspolizei gestoppt, weil ein Havarist die Fahrrinne und den Bereich außerhalb der Fahrrinne stark verengte. Wir fuhren in eine Aue ein, Bernhard klärte die Situation und nach 30 Minuten konnten wir die Fahrt fortsetzen. In Germersheim ging es in den alten Hafen und am Steg der Rhenania machten wir Mittagspause – eigentlich Nachmittagspause – wir schon seit 5 Stunden unterwegs.

Dort trafen wir Paddler, die von Iffezheim 50 km gemacht haben – in nur 3 Stunden. Auf die Frage wie, kam die Antwort immer im Stromstrich so lange bis es hupt. Im Stromstrich ist die Strömung am stärksten. Wir ruderten immer in den Innenkurven außerhalb des Stromstriches, um genügend Abstand zur Schifffahrt zu halten. Wieder wechselte der Landdienst, der nach Speyer vorfuhr.

Gestärkt liefen die Kilometer flott zur Rudergesellschaft Speyer im alten Hafen von Speyer. Wir legten die Boote ins Gras und fuhren zum Quartier am Technikmuseum. Bei schönster Abendsonne blieben einige in der Strandbar hängen, während andere asiatisch essen gingen.  
Am nächsten Montag, Sonntag, forderte der Fahrtenleiter frühes Aufstehen. Bei angenehmen Temperaturen gingen die Boote zu Wasser. Der Landdienst machte sich auf zum Ludwigshafener Ruderverein. Etwas Regen stellte sich ein und er verschwand auch schnell. Vorbei am Mannheimer Großkraftwerk und an Rheinstrand von Mannheim, wo wir Ruderer des Mannheimer Ruderclubs flussaufwärts rudern sahen - immer ganz dicht unter Land, um möglichst wenig gegen die Strömung rudern zu müssen - ging es in einer langgezogenen Kurve zum Ludwigshafener Ruderverein. Am Steg hatte es nur Platz für ein Boot, die übrigen warteten im Hafeneingang zum alten Hafen Ludwigshafen. Toiletten- und Kleidungswechsel, für solche die es bedurften, ging es dann nach einer dreiviertel Stunde weiter.

Der Fahrtenleiter übernahm den Landdienst. Die Boote sammelten sich auf dem Rhein und ein Boot trieb fast 5 km an der BASF vorbei ohne jeden Ruderschlag. Nach der Autobahnbrücke dann wieder Auen und in den Lampertheimer Altrhein – zum Genießen. Der Bootshänger stand sehr günstig an der Pritsche, und das Bootshaus war zufälligerweise offen. Boote abriggern, aufladen, Foto machen, Duschen gehen – all das war uns möglich.

Ein Teil der Gruppe wurde zum Bahnhof Lampertheim gebracht, die übrigen fuhren im Gespann nach Heilbronn. Nur ein kurzer Stau am Walldorfer Kreuz reduzierte die Fahrgeschwindigkeit. In Heilbronn angekommen, ging es dann wieder sehr schnell: Boote abladen, putzen, aufriggern und aufräumen. Der Bus wurde noch getankt und geputzt. Nach 105 geruderten Kilometern waren alle etwas müde und verabschiedeten sich und gingen nach einer schönen Wanderfahrt nach Hause.  


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