Als Vorbereitung zu ihrem großen Abenteuer über den Atlantik gingen Walter und Ingrid Gläßer zusammen mit Martina Batora und Michael Schaaf, Steuermann Bernhard Münzing im Mixed-Doppelvierer Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre beim Rheinmarathon an den Start.
Das Boot wurde Donnerstags verladen und Freitag um 9 Uhr ging es los nach Köln-Stammheim zum Bootshaus der Ruderabteilung im RTHC Leverkusen. Es blieb trocken, nur kalt war es. Das Boot wurde aufgeriggert und für die schnelle Rheinfahrt mit Wasserpumpen und Wellenschutz an den Auslegern präpariert. Anschließend Weiterfahrt nach Düsseldorf Hamm zur Rudergesellschaft Germania Düsseldorf, dem Ziel des Marathons. Dank Ingrid und Walter standen 2 Wohnmobile zur Übernachtung zur Verfügung. In einem kleineren Restaurant in Hamm wurde das stärkende Abendmahl eingenommen und früh ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen klingelte um 6 Uhr der Wecker und kurzem Frühstück mit dem Bus um 7.00 Uhr zurück nach Stammheim. Die Rennleitung informiert über aufziehenden Regen mit Böen. Die Vorhersage war sehr genau, mit Beginn der Regatta starker Wind, heftiger Regen. Nach einer Kenterung am Ablegesteg wurde die Regatta unterbrochen und nach Wetterberuhigung wieder fortgeführt. So verschob sich der Start um fast eine Stunde. Wir waren schon etwas nass, am Start gab es nur wenig Regen. Hinab den Rhein geschwind hieß nun das Motto. Anfangs noch leichter Schiebewind, verwandelte sich der in Gegenwind mit Böen und vor allem auf der ersten Streckenhälfte immer wieder mit kräftigen Schauern. Bernhard hatte sich sehr dick eingepackt, um nicht klatschnass zu werden. Die anderen wurden nass von oben und von den Schiffswellen, die natürlich nicht abgeritten wurden. Der Salani-Vierer lief sehr gut durch die Wellen, so dass die Wasserübernahme sich in Grenzen hielt. Je näher wir ans Ziel kamen, umso weniger regnete es, so dass wir bei Sonne den Zielstrich überquerten. Der Wind lies jedoch nicht nach und vor allem die letzten 10 Kilometer ging es nur gegen den Wind. Das Boot wurde unter Hilfe von starken Männer aus dem Wasser geholt, abgeriggert und verladen. Gespannt warten wir auf das Ergebnis.
4. Platz mit nur 17 Sekunden Rückstand auf den Sieger aus Karlsruhe – Gesamtzeit 2:41:14. Verbesserungspotential vor allem beim Steuern wurde identifiziert für die Ausgabe 2026.