Heidelberger Regatta 2022
Heilbronner Rudergesellschaft "Schwaben" e.V. Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben - Der Ruder-Verein im Raum Heilbronn
Heidelberg
2022-05-28

Am Wochenende vom 28.05.2022 bis zum 29.05.2022 wurden wir, als Heilbronner Ruder Schwaben, von unserer Rennmannschaft auf der Heidelberger Regatta vertreten. Anzumerken ist, dass die Zeiten, welche in den Bericht genannt werden, Schall und Rauch sind, da Gegen-,Schiebe-,und Seitenwind über die ganze Regatta verteilt.DA632318 AB65 40EF BA7B E82B5664DCEE

Die Rennmanschaft traf sich am Samstag um 8 Uhr vor dem Vereinsgebäude um die Reise nach Heidelberg anzutreten. Nach einer Fahrt, die ungefähr eine Stunde dauerte, wurden direkt nach der Ankunft die ersten Boote aufgeriggert, die Bänke aufgestellt und das Zelt aufgebaut. Die ersten zwei Sportler, die das erste Rennen für die Heilbronner Ruderschwaben auf der Regatta absolvieren durften, waren Niklas Kontusch und Giona Montella im schweren Junioren B Doppelzweier. Nach einer unglücklichen Aufwärmphase, in der sich das Boot namens Amper nicht umstellen lies, landeten die beiden Sportler, mit einer Zeit von 6.08 Minuten auf dem zweiten Platz. Im nächsten Rennen trat Alessio Spampinato im Junioren B Leichtgewicht Einer an und wurde, nach einem sehr spannenden Rennen, indem die restlichen Sportler von einer Brücke aus nur spekulierten wer nun der Sieger des Rennens geworden ist, mit einer Zeit von 6.42 Minuten Zweiter. Nach einer zweistündigen Pause, in der sich alle Sportler mit etwas Essen erholt haben, war es auch schon Zeit für das nächste Rennen, in dem sich Christina Heinle und ihre Marbacher Rengemeindschaftskollegin Lea Basilowski, eine zweiten Platz, mit einer Zeit von 6.42 Minuten errungen haben. In den drei Stunden nach dem letzten Rennen stärkten sich die Heilbronner Ruderer erneut mit einer überteuerten Mahlzeit aus dem Grillzelt und besprachen die bisherigen Leistungen und die daraus resultierenden Ergebnisse. Das nächste Boot, dass an den Start gehen durfte, war der Leichtgewicht Junioren B Doppelzweier bestehend aus Alessio Spampinato und Eric Keller. Nach einem Hin und Her zwischen den Heilbronner Ruderschwaben und den Ruderern aus Friedrichshafen besetzten die Heilbronner Ruder Schwaben mit einer Zeit von 6.21 und einem Zeitunterschied von einer Sekunde einen soliden zweiten Platz. Kurz nach dem spannenden Rennen des leichten Doppelzweiers startete auch schon der Einer Spezialist Robert Krenz im Rennen der Junioren B Einer. Nach einem solide verlaufenden Rennen belegte er einen guten dritten Platz mit einer Zeit von 6.34 Minuten. Das letzte Rennen für den ersten Tag der Regatta beendete der Junioren B Doppelvierer, bestehend aus Giona Montella, Niklas Kontusch, Eric Keller, Robert Krenz und der natürlich nicht zu vergessenden Steuerfrau Christina Heinle, mit einem soliden dritten Platz, wobei anzumerken ist, dass der Heilbronner Vierer zwei Leichtgewichte dabei hat und somit auch einen körperlichen Nachteil herrschten. 2B0690DF 60AD 4697 A89A A4B2F6E7FD91

Am Sonntag, welcher noch ein siegreicher Tag werden sollte, trafen sich die Rennruderer der Heilbronner Ruderschwaben erneut um 8 Uhr am Vereinsgebäude und traten ein weiteres Mal die Fahrt nach Heidelberg an. Kurz nach der Ankunft stieg die Aufregung der Ruderer, da jeder einzelne einen Sieg zurück nach Heilbronn bringen wollte. Das erste Rennen am Sonntag fuhren Niklas Kontusch und Robert Krenz im schweren Junioren B Doppelzweier, wobei anzumerken ist, dass sie noch nie zuvor in dieser Konstellation gefahren sind. Mit 3 Sekunden hinter dem ersten Platz und einer Zeit von 5.31 landeten die beiden auf einem gut erkämpften, zweiten Platz. Im nächsten Rennen erkämpfte sich Alessio Spampinato, im Junioren B Leichtgewicht Einer, erfolgreich den ersten Platz, mit einer Zeit von 6.17 Minuten, in einem Rennen, dass er von Anfang an dominierte. Nachdem Alessio Spampinato nun zeigte wie man ein Rennen gewinnt waren die restlichen Ruderer noch heißer auf den Sieg und wollten ihm nacheifern. Die erste Ruderin, welche nach Alessio versuchte den Sieg zu erzielen war Christina Heinle im Junioren A Leichtgewicht Einer mit einer Zeit von 6.47 einem und guten vierten Platz, der 0,3 Sekunden hinter dem Dritten lag. Kurz nach dem Rennen von Christina Heinle starteten auch schon Alessio Spampinato und Eric Keller im Junioren B Leichtgewicht Doppelzweier. Die beiden Ruderer wollten dieses Mal unbedingt gewinnen, da sie den ersten Platz am Vortag um eine Sekunde verpassten. Das Rennen startete und es war eine Kopf an Kopf Jagd um den ersten Platz der am Ende des Rennens von den beiden Heilbronner Ruderern um 0,5 Sekunden verpasst wurde. Sie durchquerten das Ziel mit einer Zeit von 6.04.7 Minuten und einem zweiten Platz. Nach dem Rennen von Alessio Spampinato und Eric Keller war erstmal eine einstündige Pause, bis zum nächsten Rennen angesagt, in der sich die Sportler erholten und wie auch schon am Vortag ihre Leistungen besprachen. Nach der verdienten Pause ging Giona Montella im schweren Junioren B Einer an den Start und machte sich bereit auf sein Rennen. In der Mitte des Rennens besetzte er den zweiten Platz, während ihm seine Teamkameraden und Kameradinnen ein Schwa-be zuriefen. Allerdings wurde er auf den letzten 200 Metern überholt und belegte beim durchqueren des Ziels den dritten Platz mit einer Zeit von 6.38. Das letzte Rennen stand bevor und die Aufregung der Besatzung des Junioren B Doppelvierers mit Steuermann stieg. Wenn sie es schaffen würden dieses letzte Rennen zu gewinnen, dann würden alle Heilbronner Ruderer mit einerMedaille nach Hause gehen können. Der Vierer startete und hatte schon nach 500 Metern einen Vorsprung aufgebaut. Die Ruderer, die schon ermüdet waren, haben nochmals alles gegeben und wurden auf den letzten hundert Metern mit einem lauten sich wiederholenden Schwa-be von Christina Heinle angefeuert. Sie beendeten das Rennen mit dem ersten Platz und einer Zeit von 5.24 Minuten. Nach dem erfolgreichen letzten Rennen waren alle Ruderer zufrieden und lagerten alle Boote schnell auf den Hänger um die Rückfahrt anzutreten. Wieder zuhause angekommen wurden alle Boote ohne jegliche Komplikationen eingelagert und die Ruderer konnten ihren Feierabend genießen.